Im Tipp „Hamburger Sie“ haben wir von Erfahrungen damit aus Studierendensicht berichtet. Wir möchten auch diesen Monat den Umgang mit Geschlechtervielfalt in der Lehre noch einmal aufgreifen und auf die vor kurzem erschienene Broschüre trans. inter*. nicht-binär. Lehr- und Lernräume an Hochschulen geschlechterreflektiert gestalten hinweisen.

Die Broschüre entstand im Rahmen des Projekts Non Binary Universities. Maßnahmen zur Stärkung der Geschlechter-Diversität an Universitäten in Österreich und möchte einen Beitrag dazu leisten, Hochschulen zu inklusiveren Orten zu machen.

Hierbei legen die Autor:innen ihren Fokus auf die Anerkennung von Geschlechtervielfalt und das Aufbrechen eines binären Verständnisses von Geschlecht.

Wie spreche ich eine Person (z.B. in einer Lehrveranstaltung oder E-Mail) an? Welches Pronomen verwende ich? Was ist der Unterschied zwischen dem offiziellen und dem verwendeten Personenstand? Welche Normen reproduziert die gängige Toilettensituation in öffentlichen Räumen?

Die Broschüre gibt Antworten auf häufige Fragen und sucht nach konkreten Handlungsmöglichkeiten für die Lehre. Die enthaltene Checkliste für die Lehre regt zur Reflexion der eigenen Lehraktivität an:

Download der Broschüre: trans. inter*. nicht-binär. Lehr- und Lernräume an Hochschulen geschlechterreflektiert gestalten. Wien 2019.